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Wirbelsäulenzentrum

In den letzten Jahren hat sich der Anteil rückenkranker Patienten an unserem Patientenkollektiv immer weiter erhöht. Nicht umsonst werden Rückenerkrankungen als orthopädische Volkskrankheit Nummer eins in allen Statistiken erwähnt. Da auch das Alter unserer Patienten immer weiter zunimmt und trotzdem ein hoher Anspruch an Mobilität und Leistungsfähigkeit seitens dieser Patienten besteht, haben wir uns entschlossen, auf diesen wachsenden Behandlungsbedarf mit der Gründung unseres Wirbelsäulenzentrums zu reagieren und die neuen Herausforderungen anzunehmen.

Das Behandlungsspektrum unseres neuen Zentrums ist vielfältig und reicht von Bandscheibenvorfällen über Verengungen des Spinalkanals bis hin zu Versteifungen und Korrekturen von Fehlstellungen der Wirbelsäule.

Heute kann vieles mit minimalinvasiver Operationstechnik operiert werden. Die operativen Behandlungskonzepte der Wirbelsäule sind immer differenzierter geworden und haben die Notwendigkeit einer Prozessoptimierung und Umstrukturierung immer offensichtlicher werden lassen.

In den letzten Jahren hat sich die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Schmerztherapie, Physiotherapie und den interventionell tätigen Radiologen bewährt, um hier nur einige Abteilungen unseres Hauses zu erwähnen, die in diesen Umstrukturierungsmaßnahmen eingebunden sind. Auch die Pflegekräfte auf den Stationen erhalten spezielle Schulungen.

Ein weiterer Vorteil sind die kurzen Wege im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende: Mitunter kann eine Computertomographie (CT) noch am Tag der Sprechstunde gemacht werden.

In unserem angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) wird jeden Mittwoch eine Wirbelsäulensprechstunde zur ambulanten Nachsorge unserer operierten Patienten, zur Indikationsstellung hinsichtlich operativer Versorgung rückenkranker Patienten und zur konservativen Behandlung rückenkranker Patienten durchgeführt.

Im Laufe der Strukturierung des Wirbelsäulenzentrums hat sich schnell die Notwendigkeit einer Kooperation mit einem starken und erfahrenen Partner ergeben. Diesen hat das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende in dem renommierten und überregional bekannten und tätigen Wirbelsäulenzentrum der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Niemeyer gefunden. Unter anderem finden regelmäßige Fachkonferenzen statt.

Mit dem so genannten O-Arm verwendet das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende eines der modernsten mobilen Bildgebungssysteme auf dem Markt. Eingriffe an der Wirbelsäule und am zentralen Nervensystem können mit nie dagewesener Präzision durchgeführt werden. Hier gibt es nähere Informationen.

 

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