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Liebevolle Betreuung einer bettlägrigen Patientin durch einen Pfleger


Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende erhält Qualitätssiegel


Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende und das Krankenhaus Neu-Bethlehem wurden heute mit dem Qualitätssiegel der Techniker Krankenkasse (TK) für überdurchschnittliche Patientenzufriedenheit ausgezeichnet. Grundlage dafür ist eine Patientenbefragung, dessen Ergebnisse im neuen TK-Klinikführer eingeflossen sind. Der Klinikführer ist im Internet für alle Interessenten nutzbar und unterstützt die Versicherten bei der Auswahl des für sie richtigen Krankenhauses.


In Niedersachsen wurden im Rahmen dieser Befragung die Angaben von fast 13.000 Patienten zur Zufriedenheit mit ihrer Krankenhausbehandlung ausgewertet. 16 von insgesamt 58 Kliniken im Land, die in die Auswertung einbezogen wurden, sind von den Patienten im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich gut bewertet worden. Darunter gleich zwei Kliniken aus dem Raum Göttingen: Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende mit einer allgemeinen Patientenzufriedenheit von 82,97 Prozent und das Krankenhaus Neu-Bethlehem mit einer allgemeinen Patientenzufriedenheit von 88,95 Prozent. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt erreichten die Krankenhäuser bei der allgemeinen Zufriedenheit nur eine Zustimmung von 79 Prozent.
 
Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende sagt:" Wir freuen uns, dass unsere patientenorientierte, ganzheitliche Krankenversorgung bei den Patienten so viel Anerkennung gefunden hat".
 
Bundesweit wurden 263.045 TK-Versicherte zu ihrer Zufriedenheit mit der Krankenhausbehandlung angeschrieben. Die Befragten waren zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2008 in einem der Krankenhäuser für mindestens drei Tage vollstationär in Behandlung. Rund 160.000 Patienten, also mehr als 60 Prozent, antworteten. Das zeigt: Das Interesse der Patienten an einem Krankenhausführer ist groß.
 
"Über die Qualität eines Krankenhauses entscheidet nicht allein die apparative Ausstattung, das medizinische Leistungsspektrum und die Qualifikation der Mitarbeiter", betont Burkhard Starcke, Krankenhausreferent der TK-Landesvertretung Niedersachsen. "Ein weiterer, bedeutender Faktor ist die subjektiv empfundene Qualität der medizinischen Versorgung, wie sie vom Patienten erlebt wird. Es lohnt sich für Krankenhäuser, in Qualität zu investieren", so Starcke weiter. "Eine gute Qualität ist ein wichtiges Wettbewerbsinstrument."
 
 
Bei der Evaluation wurden fünf Bereiche abgefragt: Allgemeine Zufriedenheit, Behandlungsergebnis, Information und Kommunikation, Medizinisch-pflegerische Versorgung sowie Organisation und Unterbringung. Nur die Krankenhäuser, die in allen fünf Kategorien überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben, werden von der TK mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Darüber hinaus werden bis zu fünf besondere Stärken eines Krankenhauses hervorgehoben wie beispielsweise gute Organisation der Aufnahme, kurze Wartezeiten oder verständliche Erklärungen der Fragen durch die Ärzte.
 
Die Stiftung Warentest hat dem ersten TK-Klinikführer in der Ausgabe 11/2007 mit dem Prädikat "gut" einen Spitzenplatz gegeben. Besonders positiv bewertete die unabhängige Stiftung die Informationen zu gängigen Therapien und die Suche nach Krankheiten und Verfahren.
 
Der Klinikführer ist online abrufbar unter www.tk-online.de/klinikfuehrer.

Verleihung des Qualitätssiegels

Prof. Dr. Michael Karaus (links) nimmt das Qualitätssiegel von Burkhard Starcke entgegen.


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