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Liebevolle Betreuung einer bettlägrigen Patientin durch einen Pfleger


Neubau und Sanierung der Inneren Medizin abgeschlossen


12,5 Millionen Euro wurden im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende investiert. Moderne Räume für Patienten mit kostenfreiem Fernseher und Internetzugang.


Luftbild

Die Innere Medizin im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende ist umgezogen. Nach zwei Jahren Bauzeit konnten die beiden Stationen der Inneren Medizin im September von Haus 1 in das komplett sanierte Haus 2 einziehen. Auch die Funktionsdiagnostik der Inneren Medizin ist ab sofort nicht mehr im Haus 1 zu finden. Neuer Standort ist ein etwa 700 Quadratmeter großer Anbau an das Krankenhaus. Über das Konzept, den Umbau und den Umzug informierte das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende in einem Pressegespräch.

 

 

Hintergrund

Gebaut wurden die Gebäude des heutigen Krankenhauses 1936/1937 als Kasernengebäude. Seit 1951 wird das Areal als Krankenhaus genutzt. Die alten Gebäude von damals wurden fortlaufend renoviert. Im Haus 2 waren bis 2005 Stationen der Urologie und der Chirurgie untergebracht. Diese zogen damals in das neu gebaute Haus 5.

Im Erdgeschoss von Haus 2 befinden sich heute die Zentrale Notaufnahme (ZNA) und eine Einheit für ambulantes Operieren mit zwei OP-Sälen. Die erste und zweite Etage wurde in über zweijähriger Bauzeit komplett entkernt und saniert. Nur die tragenden Innen- und Außenwände blieben stehen. Jetzt gibt es im Haus 2 für die Innere Medizin nur noch 2- und 3-Bett-Zimmer. Auf Station 2.1 in der ersten Etage gibt es fünf 3-Bett-Zimmer und neun 2-Bett-Zimmer, auf Station 2.2 in der zweiten Etage vier 3-Bett-Zimmer und neun 2-Bett-Zimmer. Beide Stationen der Inneren Medizin haben zusammen 63 Betten. In jedem Patientenzimmer befindet sich eine eigene Nasszelle mit Dusche, Bad und WC. Weiterhin steht für jeden Patienten ein eigener kostenfreier Fernseher am Bett zur Verfügung. Auf Wunsch erhalten die Patienten sogar einen Zugang zum Internet. Für die Farbgebung auf den Stationen wurde von einem renommierten Farbdesigner eigens ein Farbkonzept entworfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Helle und freundliche Farben an Wänden, Böden und Türen, die farblich aufeinander abgestimmt sind.

Der Platz für die Patienten hat sich mit dem Umzug fast verdoppelt. Jede Station ist etwa 900 Quadratmeter groß. Auch der Name hat sich geändert: Aus Station 1.1 ist die 2.1 geworden. Die ehemalige Station 1.2 heißt jetzt 2.2. Dabei steht die erste Ziffer für das Bettenhaus, die zweite für die Etage.

In unmittelbarer Nähe entstand zeitgleich mit der Sanierung von Haus 2 ein komplett neuer Anbau, in dem seit Kurzem die Funktionsdiagnostik der Inneren Medizin untergebracht ist. Dazu zählen folgende Untersuchungen: Gastroskopie, Koloskopie, Sonographie, Angiographie, ERCP (Röntgen der Galle und Bauchspeicheldrüse), Angiologie, Endoskopie, Lungenfunktionsmessung und EKG (Echokardiographie). Im neuen Anbau befinden sich weiterhin zwei neue Operationssäle, ein Aufwachraum des OP-Bereiches und der Chefarztbereich der Anästhesie. Der Umbau von Haus 2 und der Neubau kosteten insgesamt 12,5 Millionen Euro, die vom Land Niedersachsen über das Krankenhausfinanzierungsgesetz bezahlt wurden.

Weitere 3,8 Millionen Euro stehen für die Sanierung von Haus 1 zur Verfügung. Baubeginn ist Anfang 2010, 18 Monate Bauzeit sind geplant. In das Erdgeschoss zieht später die Funktionsdiagnostik der Pneumologie aus dem Standort Lenglern. Die erste und zweite Etage werden zukünftig von den Bettenstationen der Pneumologie belegt, die jetzt ebenfalls noch in Lenglern untergebracht sind.

Stationsleitung Beate Nolte verstaut während des Umzugs der Inneren Medizin Medikamente auf der neuen Station 2.1.

 

Komfortabel: Jedes Patientenzimmer ist mit Nasszelle (Dusche, Bad, WC), mehreren Fernsehern und Internetanschluss ausgestattet.


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