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Presseinformationen

12.11.2015

Hervorragende Ausbildungsqualität für Medizinstudenten

PJ-Ausbildung im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende unter die Lupe genommen. Weender Krankenhaus erfüllt alle geforderten 24 Kriterien zur Ernennung als zertifiziertes Lehrkrankenhaus.

Prof. Dr. Lorenz Trümper (Studiendekan UMG, M.) überreicht das Zertifikat an Prof. Dr. Michael Karaus (Med. Geschäftsführer EKW, l.) und Prof. Dr. Peter Neumann (PJ-Beauftragter EKW, r.).

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende ist seit vielen Jahren Akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen. Als akademisches Lehrkrankenhaus bildet es Medizinstudenten aus, insbesondere während der letzten Phase des Studiums, dem Praktischen Jahr (PJ). Für die hervorragende PJ-Ausbildung wurde das Weender Krankenhaus jetzt in den Fachgebieten Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesie und Urologie ausgezeichnet und darf sich ab sofort als zertifiziertes Lehrkrankenhaus bezeichnen.

Das Gütesiegel bescheinigt dem Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende bei der PJ-Ausbildung die bundesweiten Qualitätsstandards der Medizinischen Fakultäten einzuhalten. 24 Zertifizierungskriterien flossen in die Bewertung ein, die von zwei unabhängigen Fachgutachtern überprüft wurden. Verliehen wurde das Siegel von MFT-Zert, einem Unternehmen des Medizinischen Fakultätentages (MFT) der Bundesrepublik Deutschland. MFT ist der Zusammenschluss der 36 deutschen Medizinischen Fakultäten, die zusammen für die Ausbildung von rund 93.000 Medizinstudierenden verantwortlich sind. Das Zertifikat dokumentiert die besondere Leistungsfähigkeit in der Ausbildung von Studenten der Humanmedizin. Die Zertifizierungskriterien konkretisieren die Vorgaben der Ärztlichen Approbationsordnung.

„Die Verleihung des Gütesiegels an unser Krankenhaus zeigt Medizinstudenten unsere hervorragende Ausbildungsqualität und bietet eine sichtbare Orientierungshilfe bei der Auswahl ihres Lehrkrankenhauses“, sagt Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende. „Das Zertifikat setzt für uns auch Anreize zur weiteren Qualitätssteigerung des Praktischen Jahres“, ergänzt Sieglinde Voß, im Weender Krankenhaus zuständig für die Organisation der PJ-Studenten.

Im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende können die Göttinger Medizinstudierenden ihre praktische Ausbildung für den Bereich der Inneren Medizin in den Abteilungen Innere Medizin, Geriatrie und Pneumologie sowie in der Zentralen Notaufnahme und der Intensivstation ableisten. Wahlweise kommen die Dialyse und das Herzkatheterlabor hinzu. Im Bereich Chirurgie werden die Studenten in den Fachabteilungen Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie sowie in der Zentralen Notaufnahme und wahlweise in der Plastischen Chirurgie eingesetzt. Hinzu kommen die Abteilungen Anästhesie und Urologie als Wahlfächer. Regelmäßige Fortbildungen ergänzen die Ausbildung am Patienten.

Das Praktische Jahr ist das sechste Studienjahr des Medizinstudiums. Es umfasst drei Ausbildungsabschnitte von jeweils 16 Wochen (Tertiale), wovon zwei in den Pflichtfächern Chirurgie und Innere Medizin und das dritte in der Allgemeinmedizin oder einem anderen klinisch-praktischen Wahlfach abzuleisten sind. In seinem Mittelpunkt steht die Ausbildung am Patienten. Dabei sollen die Studierenden lernen, die zuvor erworbenen ärztlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf den einzelnen Krankheitsfall anzuwenden. Das PJ bildet damit die entscheidende Schnittstelle zwischen dem Medizinstudium und der späteren eigenverantwortlichen ärztlichen Tätigkeit.

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende ist eines von knapp 30 Akademischen Lehrkrankenhäusern der Georg-August-Universität Göttingen.

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