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Presseinformationen

16.02.2016

Neu-Mariahilf: Einziges Endoprothetikzentrum in Göttingen gestartet

Mit der erfolgreichen Zertifizierung steht das EPZ für qualitativ hohe Prothetikchirurgie. Jährlich werden über 700 Hüft- und Knieprothesen implantiert.

Dr. Michael Trautmann betrachtet ein Röntgenbild.

Nach intensiven Monaten der Vorbereitung wurde jetzt das "Endoprothetikzentrum Göttingen Neu-Mariahilf" eröffnet. Die Abteilung Orthopädie am Standort Neu-Mariahilf des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende erhielt dazu die Anerkennung als derzeit einziges Endoprothetikzentrum (EPZ) in Göttingen. Das Team des Göttinger Endoprothetikzentrums hat sich darauf spezialisiert, künstliche Gelenke, sogenannte Endoprothesen, nach den aktuellen medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standards einzusetzen. Mit der erfolgreichen Zertifizierung steht das EPZ für eine qualitativ hohe Prothetikchirurgie.

Die individuelle Versorgung der Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk im Krankenhaus Neu-Mariahilf erhalten oder bei denen ein solches ausgetauscht werden muss, basiert auf der fachlichen Kompetenz der Ärzte und Kooperationspartner unter der Leitung der Chefärzte Dr. Georg Manthey und Dr. Michael Trautmann. Dabei kann auf eine jahrelange Erfahrung mit den Implantatsystemen verschiedener Hersteller und das nachweislich hervorragende Qualitätsmanagement zurückgegriffen werden. Dies alles zusammen gewährleistet eine exzellente endoprothetische Versorgung der Patienten.

Unterstützt wird das Ärzteteam von den Physiotherapeuten des Krankenhauses Neu-Mariahilf. Sie sorgen dafür, dass die Patienten rasch eine gute Beweglichkeit und Sicherheit mit ihrem Gelenkersatz erlangen können. Zudem stehen die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes den Patienten nach der Operation mit Rat und Tat zur Seite und organisieren beispielsweise Hilfe im Haushalt und die anschließende Reha-Behandlung.

Weit über 700 Hüft- und Knieimplantationen jährlich

Rund 400.000 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr ein künstliches Gelenk (Endoprothese), das als Ersatz für ein eigenes abgenutztes, verletztes oder erkranktes Gelenk implantiert wird. Die Implantation künstlicher Gelenke gehört damit zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland und stellt inzwischen einen Routineeingriff dar. In den meisten Fällen handelt es sich bei den eingesetzten Endoprothesen um künstliche Hüft- und Kniegelenke. Jährlich werden am Standort Neu-Mariahilf weit über 700 Hüft- und Knieprothesen implantiert.

 

Hintergrund

Die orthopädische Abteilung am Krankenhaus Neu-Mariahilf in Göttingen wurde 1990 durch Dr. Georg Manthey, Dr. Michael Trautmann und Dr. Volker Lasch gegründet. Im Jahr 2010 wurde die damalige Belegabteilung in eine hauptamtliche orthopädisch-chirurgische Klinik überführt. Seit 2014 ist die Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende gGmbH Träger dieser Klinik.

Die Hauptoperateure im Endoprothetikzentrum Göttingen Neu-Mariahilf sind:

  • Axel Funke
  • Dr. Sebastian Lässig
  • Dr. Volker Lasch
  • Dr. Georg Manthey
  • Dr. Michael Trautmann

 

 

Röntgenbild einer Hüft-Endoprothese
Das neue Endoprothetikzentrum (EPZ) befindet sich am Standort Neu-Mariahilf des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende im Waldweg 9.
Das Ärzteteam der Orthopädie im Facharztzentrum Waldweg 11 (v.l. Dr. Frank Löfke, Steffen Schiele, Dr. Michael Trautmann, Dr. Sebastian Lässig, Dr. Manfred Schröder)
Das Ärzteteam der Orthopädie im Maxineum (v.l. Dr. Georg Manthey, Dr. Volker Lasch, Axel Funke, Dr. Christoph Rose)