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Presseinformationen

06.01.2017

Wildecker Herzbube im Weender Krankenhaus

Prominenten Besuch hatte die Abteilung Urologie des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende im Oktober vergangenen Jahres.

Zwei Monate nach der OP: Der Wildecker Herzbube Wolfgang Schwalm (r.) überreicht Oberarzt Dr. Steffen Hollmer ein Geschenk.

Wolfgang Schwalm, einer der beiden Wildecker Herzbuben, wurde an der Niere operiert.

"Die Wege nach Weende waren lang", sagt Schwalm. "Doch der liebe Gott hat geholfen, mich in das Evangelische Krankenhaus zu führen." Nachdem gleich mehrere Krankenhäuser in der Region den 62-jährigen Sänger aus unterschiedlichen Gründen nicht operieren konnten, fand Schwalm mit dem Weender Krankenhaus die richtige Klinik. Am 18. Oktober fand die Operation unter Vollnarkose statt– unter der Leitung vom urologischen Oberarzt Dr. Steffen Hollmer. Eine Niere war voller Steine, die mit einem Laser zertrümmert werden mussten. Zusätzlich wurde eine Schiene entfernt. Nach der mehrstündigen Operation und einem kurzen Aufenthalt auf der Intensivstation konnte Schwalm noch am selben Abend wieder auf sein Zimmer auf der Station 1.1 verlegt werden. Schmerzen habe er zu keiner Zeit gehabt, sagt Schwalm. So war es auch keine "Not-OP", wie eine Illustrierte schrieb, sondern ein geplanter Eingriff. "Und um das Leben des Wildecker Herzbuben mussten unsere Ärzte auch nicht kämpfen", sagt Prof. Dr. Hans-Werner Gottfried, Chefarzt der Abteilung Urologie im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende.

"Der Aufenthalt war hervorragend, das Personal zuvorkommend und freundlich. Ich wurde hier als Patient behandelt, nicht als Nummer. Alles hat bestens funktioniert", schwärmt der bekannte Entertainer. Die Nierensteine hat Wolfgang Schwalm übrigens mit nach Hause genommen. "Sie stehen jetzt in meinem Badschrank. Das erinnert mich sofort daran, dass ich mein Medikament einnehmen muss", erzählt er.

Bei seinem Besuch in Weende kurz vor Weihnachten hatte Schwalm auch ein Geschenk für die Urologen dabei: Ein Kochbuch der Wildecker Herzbuben mit einer passenden Musik-CD. Der Musiker, der aus der Nähe von Eschwege stammt, war in diesem Jahr zum ersten Mal im Weender Krankenhaus. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, denn einmal im Jahr muss er fortan zur Kontrolluntersuchung kommen, wenn denn zwischen seinen vielen Auftritten noch Zeit bleibt.