A–

A

A+

Presseinformationen

27.10.2017

Hochrangige chinesische Medizin-Delegation besucht Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende

Internes Qualitätsmanagement und externe Qualitätssicherung in einem mittelgroßen Krankenhaus von Interesse. Besichtigung von Intensivstation, Zentraler Notaufnahme (ZNA), Palliativeinheit und Hospiz. Essen auf dem Wok.

Prof. Dr. Peter Neumann zeigt der Delegation aus China die Intensivstation des Ev. Krankenhauses Göttingen-Weende.

Eine hochrangige chinesische Delegation von Medizin-Verantwortlichen aus der Region Shenzhen besuchte im Rahmen ihrer 18-tägigen Reise durch Deutschland auch das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW).

Dr. Matthias Müller, Medizinischer Direktor, und Prof. Dr. Peter Neumann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie des Weender Krankenhauses, begleiteten die 15-köpfige Delegation bei ihrem Besuch in der Göttinger Klinik. Von Interesse für die Chinesen war vor allem, wie ein mittelgroßes Krankenhaus sein internes Qualitätsmanagement umsetzt, die externe Qualitätssicherung durchführt und die Intensivstation organisiert. Auch die Zentrale Notaufnahme (ZNA), die Palliativeinheit und das Hospiz wurden den interessierten Gästen gezeigt.

„Die Delegation, die zahlreiche Fragen zur praktischen Umsetzung der Qualitätssicherung in Deutschland und speziell am EKW stellte, zeigte sich vor allem beeindruckt vom hohen Aufwand, der bei uns neben den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen freiwillig für die Sicherung der hohen Behandlungsqualität geleistet wird“, sagte Dr. Matthias Müller.

Zum Abschluss des Besuchs gab es ein gemeinsames Mittagessen aus dem Wok im Bistro des Weender Krankenhauses.

Die Gruppe besuchte neben dem Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende auch die Universitätsklink Heidelberg, ein Krankenhaus in Frankfurt, das Klinikum Kassel sowie die Medizinunternehmen B. Braun in Melsungen, Otto Bock in Duderstadt und das aQua-Institut in Göttingen. Eine professionelle Dolmetscherin begleitete die Gruppe.

Unter den Teilnehmern der Delegation waren die Direktorin der Verwaltung für Medizin, Gesundheit und Familie von Shenzhen, der Direktor der Gesundheitsaufsichtsbehörde Shenzhens, ein Vertreter der Abteilung für traditionelle chinesische Medizin der Stadtverwaltung sowie Direktoren und Chefärzte von mehreren Kliniken aus der Region Shenzhen.

Shenzhen hat rund 15 Mio. Einwohner und grenzt an Hongkong im Süden von China. Die Planstadt gilt aufgrund ihres Status als Sonderwirtschaftszone als eine bedeutende Stadt für ausländische Investitionen und ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Zudem ist Shenzhen die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in China.

Organisiert wurde die Reise u. a. vom aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen sowie der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin.

 

 

Gruppenbild vor dem Krankenhaus