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Presseinformationen

13.08.2020

Wartezeiten verringert: Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende nutzt digitale Registrierung für Besucher

Kontaktlos und sicher: Vereinfachung der Corona-Verordnung

Besucher für Patienten des Ev. Krankenhauses Göttingen-Weende können sich per Handy registrieren. Das erspart Zeit, ist kontaktlos und sicher.

Die Kontaktdatenerfassung zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten stellt viele Betriebe vor eine große Herausforderung. Auch in Krankenhäusern müssen von allen Besuchern die Kontaktdaten erfasst und für drei Wochen gespeichert werden. Im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende geschieht dies nun digital, was die Wartezeiten verkürzt.

Zuvor wurden die Kontaktdaten von allen Besuchern auf Zetteln gesammelt. Das erzeugte nicht nur Unmengen an Papier, das nach drei Wochen fachgerecht vernichtet werden musste, sondern auch großen Aufwand sowohl beim Krankenhauspersonal als auch bei den Besuchern. Jetzt können Besucher, die über ein Handy verfügen, mit der App "Checkyn" eine innovative Alternative nutzen.

Der Besucher scannt dafür einen QR-Code und gibt seine Kontakt- und Besuchsdaten direkt im Handy ein. Damit entfällt das Ausfüllen des Papierzettels, es muss kein Kugelschreiber mehr desinfiziert werden, und die Daten sind verschlüsselt und sicher vor dem Zugriff von Unbefugten.
"Wir suchen in allen Bereichen nach innovativen Lösungen, um auf der einen Seite die notwendigen Auflagen und die Sicherheit unserer Patienten zu gewährleisten und auf der anderen Seite unseren Patienten und Besuchern die Zeit im Krankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten", sagt Hauke Heißmeyer, kaufmännischer Direktor des Evangelischen Krankenhauses Göttingen Weende. "Checkyn hilft uns dabei. Wir bekommen von unseren Besuchern und Mitarbeitern viel positives Feedback."

Die Handy-App hat ein Technologie-Startup-Unternehmen aus Hildesheim entwickelt. Checkyn ist nicht auf Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen beschränkt und wird auch in vielen Restaurants, Friseuren, Sonnenstudios und anderen Betrieben eingesetzt. "Dabei hat der Datenschutz oberste Priorität. Die Daten der Kunden sind durchgängig verschlüsselt, werden automatisch nach drei Wochen gelöscht und können nur von befugten Personen zur Kontaktnachverfolgung ausgelesen werden." erklärt Dr. Dietmar Meister, einer der Gründer des Startups "Maske? Danke!".

Die Besuchszeiten im Weender Krankenhaus sind Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr und betragen längstens 60 Minuten. Es darf jeweils nur ein Besucher pro Patient zur gleichen Zeit kommen. Ausnahmen gibt es für Minderjährige in Begleitung eines Erwachsenen. Neben der Kontaktdatenerfassung per App können Besucher natürlich auch weiterhin die analoge Variante wählen und ein Formular per Hand ausfüllen oder sich vorab auf der Homepage des Krankenhauses herunterladen, ausdrucken und zu Hause ausfüllen.

Beim Betreten des Krankenhauses wird ein kurzer Gesundheitscheck mit kontaktloser Fiebermessung durchgeführt. Bei Krankheitssymptomen des Besuchers ist ein Besuch von Patienten nicht möglich. Selbstverständlich gelten nach wie vor die Hygieneregeln: Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (Besucher und Patient), Einhaltung der Abstandsregel (mindestens 1,5 Meter) und Händedesinfektion beim Betreten des Krankenhauses sowie vor und nach Verlassen des Patientenzimmers.

Video: youtu.be/WBjNijpKhRw