Woche der Diakonie

 

Tagtäglich setzten sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Wohl Anderer ein. Menschen zu helfen ist für Sie nicht nur Beruf, sondern Berufung. Viele von ihnen machen sich im Alltag für verschiedene Wohltätige Zwecke stark. Vom 4. bis 11. September findet die "Woche der Diakonie" unter dem Motto "Füreinander" in Niedersachsen statt. Die Diakonie in Niedersachsen hat dazu den Fokus auf die Verantwortung gelegt, die Politik, Kirche, Sozialverbände und Gesellschaft füreinander haben.

 

Unser ehrenamtlicher Besuchs- und Lotsendienst, die sogenannten Weender Engel, haben immer ein offenes Ohr für unsere Patientinnen und Patienten. Besonders ältere Menschen, für die der Krankenhausaufenthalt sehr herausfordernd sein kann, werden von den Weender Engeln unterstützt. Mehr über unsere Engel erfahren Sie hier.

 

Auch bei uns im EKW arbeiten einige Menschen ehrenamtlich in diakonischen Einrichtungen. Unser Mitarbeiter Christian Wollny stellt zwei von ihnen vor:

 

Stephan Sänger


Herr Sänger ist seit September 2010 im EKW beschäftigt und arbeitet hier als Logopäde im Geriatrischen Zentrum. Stephan Sänger ist Mitglied der evangelischen Kirchgemeinde St. Stephanus in Geismar. Diese wird geleitet von Pastor Matthias Opitz, der einigen Beschäftigten des Weender Krankenhauses noch als Klinikseelsorger bekannt sein dürfte. Bereits im Weender Krankenhaus hat Stephan Sänger Herrn Opitz bei den Andachten hier im Haus unterstützt. Durch Matthias Opitz motiviert, hat sich Herr Sänger entschlossen, mehr in der kirchlichen Arbeit zu engagieren. Nun ist er dort im Mitarbeiterstab der St. Stephanus Gemeinde und verantwortlich für die Kinder- und Jugendarbeit. In diesem Rahmen arbeitet er mit den Kindern in der Vorkonfirmandenzeit, den sogenannten „Konfi Kids“, und begleitet diese in die Konfirmandenzeit.

 

Dabei handelt es sich nicht nur um den kirchlichen Bereich, sondern zum Beispiel auch das Organisieren und Begleiten von Freizeiten.
Desweitern ist Stephan Sänger in den Verkündigungsdienst eingetreten. Dabei handelt es sich um die Übernahme bestimmter Aufgaben während des Gottesdienstes – wie Lesungen und Gebete. Mittlerweile ist er auch aktiv an der Gestaltung einiger Gottesdienste beteiligt. Und dies auch im vollen Umfang mit der Predigt, aber auch mit der Austeilung des Abendmahls.

 

Für die Zukunft möchte Herr Sänger noch intensiver in den Verkündigungsdienst hineingehen und sich zu einem ehrenamtlichen Mitarbeiter ausbilden lassen, einem sogenannten Prädikanten. So hat er die Möglichkeit, Gottesdienste komplett in Eigenverantwortung zu organisieren und zu halten.

 

 

Elke Arnemann


Seit August 1989 ist Elke Arnemann im EKW angestellt. Sie hat hier ihre Ausbildung gemacht, damals noch als Bürokauffrau. Heute arbeitet sie im Medizincontrolling/Kodierung. Frau Arnemann ist in der Apostelgemeinde in Northeim Prädikantin. Angefangen hat sie dort als Lektorin, das ist die Vorstufe zur Prädikantin. Als Lektorin hat sie Lesepredigten gehalten, die vom Pastor geschrieben wurden. Die Lesepredigten durften von ihr nur geringfügig geändert werden. Dies reichte ihr aber irgendwann nicht mehr aus, weshalb sie mit der Prädikantinnenausbildung begann. Den Abschluss dieser Ausbildung bildete das Predigtgespräch mit dem damaligen Landessuperintendenten, das man als Art mündliche Prüfung bezeichnen kann. Nun ist Frau Arnemann seit 2006 Prädikantin.

 

Innerhalb dieses Ehrenamtes bereitet sie eigenverantwortlich die Gottesdienste vor und führt diese auch selbstständig durch. Auch die Entwürfe der Predigten darf sie alleine ausarbeiten, ohne dass sie nochmal vom Pastor gegengelesen werden müssen. Der Pastor selbst wohnt den Gottesdiensten nur als Gast bei.

 

 

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