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Tagesklinik Geriatrie

Neben der stationären Behandlung im akutmedizinischen und rehabilitativen Bereich behandeln wir als dritte Säule unserer Abteilung in unserer Tagesklinik unter engmaschiger ärztlicher Führung Patienten im rehabilitativen, nicht aber im akutmedizinischen Bereich, mit ähnlichen Krankheitsschwerpunkten wie auch in der stationären Therapie. Voraussetzung für diese sogenannte "teilstationäre" Behandlung ist daher ein von der Krankenkasse genehmigter Reha-Antrag, der entweder über Ihren Hausarzt oder über zuweisende Kliniken gestellt wird.

Hier können Sie sich den Flyer unserer Tagesklinik herunterladen. 

 

Ziele dieser Behandlungsform sind:

  • Erhalt oder Verbesserung der Selbsthilfefähigkeit in der häuslichen Umgebung
  • Vermeidung institutionalisierter Pflege
  • Sicherung des therapeutischen Effekts oder Abkürzung einer stationären Reha-Behandlung
     

Vorteile der tagesklinischen Behandlung:

  • Mehr Gewicht auf der Therapie als in der Tagespflege
  • Der Patient bleibt nachts und am Wochenende in seinen gewohnten Lebensumständen.
  • Zwischenmenschliche Beziehungen werden erhalten und wieder aufgebaut.
  • Vollstationäre Krankenhausaufenthalte können vermieden, ggfs. auch verkürzt werden.
  • Bindeglied zwischen ambulantem und stationärem Bereich.
  • Parallel zur aktivierenden Therapie kann z. B. eine medikamentöse Optimierung erfolgen
  • Die gesamte medizinische und rehabilitative Therapie ist wie im Krankenhaus möglich.

Dabei muss stets eine Versorgung des Patienten auch außerhalb der Klinik, also nachts und am Wochenende, gewährleistet sein. Werktags in der Zeit von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr finden intensive Therapien unseres Teams statt, unterbrochen durch Mahlzeiten und Ruhephasen. Diese Vorgehensweise stellt eine dem älteren Menschen sehr angemessene Behandlungsform dar.

 

Voraussetzungen für eine tagesklinische Behandlung:

  • Rehabilitationsfähigkeit, d. h. eine ausreichende Belastbarkeit des Patienten für die täglichen oder mehrmals wöchentlichen Fahrten und die mehrmals täglichen Therapieeinheiten von mindestens 30 Minuten Länge
  • Die Fahrtdauer sollte 30 Minuten nicht überschreiten
  • Rehabilitationsbedürftigkeit
  • Rehabilitationswilligkeit
  • Rehabilitationspotential
  • in der Regel höheres Lebensalter (> 65 Jahre)
  • Gesicherte häusliche Versorgung, einschließlich der Wochenenden
  • Kostenzusage durch den Kostenträger

Rehabilitationsfähigkeit liegt vor, wenn die nachstehenden Kriterien erfüllt sind:

  • stabile Vitalparameter
  • bestehende Begleiterkrankungen, Schädigungen und Komplikationen bedürfen keiner akut-stationären Krankenhaus-Behandlung
  • Kreislaufstabilität und allgemeine Belastbarkeit erlauben eine mehrmals tägliche, aktive Teilnahme an rehabilitativen Maßnahmen
  • Akutdiagnostik und -therapie sind weitgehend abgeschlossen
  • die Zustimmung des Patienten zur Rehabilitation liegt vor
  • es besteht keine Stuhlinkontinenz, keine Desorientiertheit, keine schwere Demenz, keine Weglauftendenz, kein hochgradiger Seh-/ Hörverlust, keine die Rehabilitationsmaßnahme behindernde Wunde oder Wundkomplikation, keine schwere Depression und keine akute Wahnsymptomatik

Weitere Informationen und Unterstützung bei der Antragstellung zu tagesklinischer Behandlung erhalten Sie bei:
Dr. Elmar Knopf
Stationsarzt der Tagesklinik
Telefon (0551) 5034-1600
 

Hier erhalten Sie Infos zum Konzept der Tagesklinik.

Die Vorteile der tagesklinischen Therapie im Spiegel der Presse sehen Sie hier.