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Behandlungsspektrum

Die HNO-Ärzte operieren wöchentlich jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Darüber hinaus versorgen sie die Abteilungen des Krankenhauses durch Konsiliardienst mit. Die HNO-Belegabteilung nimmt alle fachtypischen operativen und nichtoperativen Behandlungen vor, ausgenommen Tumorerkrankungen.

Operativ versorgt werden Erkrankungen im Bereich der Mundhöhle bei entzündlichen Veränderungen der Rachen- und Gaumenmandeln, bei atypisch vergrößerten Gaumen- und Rachenmandeln, Korrekturen des Gaumensegels und des Zäpfchens bei Schnarchen, wenn nächtliche Atemstörungen (Apnoen) auftreten.

Weitere Schwerpunkte bilden die funktionelle Nasenscheidewandchirurgie sowie die Nasennebenhöhlenchirurgie, die mit moderner mikroskopischer oder endoskopischer Operationstechnik schonend erfolgt. Zu den häufigen Operationen gehören kosmetische Ohrmuschelkorrekturen und mikrochirurgische Eingriffe am Mittelohr.

Bei Erkrankungen des Kehlkopfes und der Stimmbänder werden Stimmbandpolypen, -knötchen oder Schleimhautschwellungen mit Hilfe des Operationsmikroskops abgetragen.

Nichtoperative Behandlungen kommen bei Entzündungen der Mund- und Halsregion, der oberen Atemwege, bei Innenohrentzündungen, einem Hörsturz oder bei Ausfall des Gleichgewichtsorgans zum Einsatz. Während des stationären Aufenthalts kann der Therapieverlauf einer Hörstörung in einem schallgeschützten Raum zeitnah kontrolliert werden.