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Atemmuskelkraft-Messung und Atemantriebsmessung

PImax, P01, Zwerchfell-Magnetstimulation (Twitch-Messung)

Kohlendioxid-Rückatmung (CO2-Rückatmung)

Diese zum Teil mitarbeitsabhängige Methode der Lungenfunktionsmessung, dient der Messung der maximalen Atemmuskelkraft (PImax) und der aktuellen Belastung der Atemmuskulatur in Ruhe (P01). Damit kann Ausmaß und Verlauf einer chronischen Atemmuskelerschöpfung mit einer für den Patienten wenig belastenden Methode bestimmt werden. Diese Untersuchungstechnik hat vor allem im Bereich der Beatmungsmedizin einen hohen Stellenwert.

In Zweifelsfällen wird die Zwerchfellmuskelkraft mitarbeitsunabhängig durch Magnetstimulation (Twitch-Messung) ermittelt. Dabei wird der das Zwerchfell versorgende Nerv (N. phrenikus) durch einen starken Magneten beidseits stimuliert, so dass es zu unwillkürlichem Zucken des Zwerchfellmuskels wie bei einem Schluckauf kommt. Die Kohlendioxid-Rückatmung dient der Untersuchung des Atemantriebes. Dieser kann selten im Rahmen angeborener Erkrankungen, häufiger im Rahmen von Erkrankungen des Zentralnervensystem gestört sein. Sie ist für den Patienten wenig belastend.