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Arthrose (Verschleiß)

Der Verschleiß des Schultergelenkes (Arthrose) ist seltener als am Hüft- und Kniegelenk und tritt in höherem Alter auf. Da das Alter unserer Patienten immer weiter zunimmt und trotzdem ein hoher Anspruch an Mobilität und Leistungsfähigkeit seitens der Patienten besteht, hat die Therapie der Arthrose in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen.

Die Arthrose kann als Folge eines normalen Verschleißes, im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung, aber auch als Unfallfolge oder nach Rotatorenmanschettenruptur (Defektarthropatie) auftreten.

Therapie:
Im Anfangsstadium können symptomatische Maßnahmen ausreichend sein, im Vordergrund steht hier der Erhalt der Beweglichkeit. Erst im späteren Stadium, wenn die schmerzlindernde Therapie keine Beschwerdefreiheit mehr bewirkt, kann – wie am Hüft- und Kniegelenk – auch am Schultergelenk ein Gelenkersatz (Prothese) vorgenommen werden. Der Erfolg der Operation hängt von der richtigen Auswahl der Prothese ab, die je nach Ursache und Ausmaß der Gelenkveränderungen gewählt wird (Voll-/Teilprothese, Kappenprothese, Inverse Prothese).

Hierfür erfolgt neben der genauen Untersuchung die Durchführung von MRT und CT. Anhand dieser Aufnahme wird vor einem Gelenkersatz eine genaue dreidimensionale Prothesenplanung erstellt.

Nachbehandlung:
Direkt nach der Operation wird ein Verband angelegt, mit dem das operierte Schultergelenk für 5 Wochen ruhiggestellt wird. Danach schließt sich eine Reha-Maßnahme an. Über den Schmerzkatheter können in den ersten Tagen nach der Operation Wundschmerzen minimiert werden. Schon während des stationären Aufenthaltes wird mit Krankengymnastik begonnen. Der stationäre Aufenthalt dauert ungefähr 5-7 Tage.

inverse Schulterendoprothese
inverse Schulterendoprothese
inverse Schulterendoprothese
inverse Schulterendoprothese
Arthtrotisches Schultergelenk
Arthtrotisches Schultergelenk