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Impingement Syndrom (Schulterengpass)

Das Schulter-Engpass-Syndrom ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen im mittleren und höheren Lebensalter und wird als Engpass-Syndrom zwischen Oberarm und Schulterdach definiert. Typisch sind Schmerzen beim Anheben und Drehen des Armes sowie nächtliche Schmerzen. Die Diagnose stellen wir anhand der klinischen Untersuchung, Röntgen-Aufnahmen und ggf. MRT der erkrankten Schulter.

Therapie:
Konservativ: Zunächst sollten konservative Maßnahmen erfolgen, wie zeitweise Schonung, Medikamenteneinnahme, Spritzen oder Physiotherapie.

Operativ: Bei Versagen dieser Maßnahmen bleibt als Möglichkeit der Therapie die arthroskopische Erweiterung des Raumes unter dem Schulterdach kombiniert mit einer Schleimbeutelentfernung (subacromiale Dekompression).

Nachbehandlung:
Eine Ruhigstellung des Arms muss hiernach in der Regel nicht erfolgen. Über den Schmerzkatheter können in den ersten Tagen nach der Operation Wundschmerzen minimiert werden. Schon während des stationären Aufenthaltes wird mit Krankengymnastik begonnen. Der Krankenhausaufenthalt dauert ungefähr 1-2 Tage. Nach ca. 6-8 Wochen Nachbehandlung sind die Patienten in der Regel wieder arbeits- und sportfähig.