A–

A

A+

Diabetesassistenz, Beratung bei Sondenernährung

Patienten, die auf ärztlichen Rat über eine Sondenanlage (PEG) künstlich ernährt werden, erhalten eine ausgewogene Kost. Die Ernährungsschwester berät und schult Patienten und Angehörige im Umgang mit der Sondenernährung. Sie organisiert die häusliche Versorgung mit Nahrung und Hilfsmitteln in Absprache mit den Patienten, dem Hausarzt, den Angehörigen, dem Pflegedienst oder dem Pflegeheim. Bei krankheitsbedingter Appetitlosigkeit können Patienten mit den für ihre Erkrankung und ihren Geschmack geeigneten Trinkpäckchen versorgt werden.

Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine weit verbreitete Erkrankung, die durch Medikamente (Insulin) und eine veränderte Ernährung positiv beeinflusst werden kann. Spezielle Schulungen helfen Patienten und ihren Angehörigen, besser mit dem Diabetes umzugehen. Der Umgang mit dem Blutzuckermessgerät und einer Spritzhilfe (Pen) ist dabei besonders wichtig.
Patienten können dies erlernen, unter Anleitung der Pflegekräfte auf der Station trainieren und zuhause erfolgreich anwenden. 
 

Bettina Heise
Ernährungsschwester und Diabetesassistentin

Telefon (0551) 5034-1726