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Das Lungentumorzentrum

Lungenkrebs ist weltweit die führende Krebstodesursache und verursacht jährlich in Deutschland die häufigsten Todesfälle. Im Jahr 2015 starben bundesweit 45.084 Patienten an einem Lungenkarzinom. Dabei ist Lungenkrebs immer besser behandelbar.

Im Juni 2010 gründeten die Universitätsmedizin Göttingen (UMG), das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) und die Lungenfachklinik Immenhausen (LKI) das „LungenTumorZentrum Universität Göttingen (LTZ) Göttingen – Immenhausen – Weende“. Es hat zum Ziel, gemeinsam die Diagnose und Therapie für an Lungentumor erkrankten Patienten zu verbessern. Mit dem neuen Zentrum wurde ein Grundstein für ein überregional bedeutsames Kompetenzzentrum in der Versorgung von Lungenkrebs-Patienten in Südniedersachsen, Nordhessen sowie in den angrenzenden Teilen Thüringens und Nordrhein-Westfalens gelegt. Im LTZ Universität Göttingen arbeiten Spezialisten der UMG, der LKI und des EKW fächerübergreifend eng zusammen.

Im Jahr 2015 wurde das LTZ Universität Göttingen erstmals nach den anspruchsvollen Qualitätsauflagen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) in der Behandlung von Lungenkrebs geprüft und zertifiziert. Im Zuge eines neuen Zertifizierungsverfahrens durch die DKG wurde das LTZ Universität Göttingen um das EKW 2017 mit seinen Standorten in Lenglern und Weende erweitert. Damit ist das „LTZ Universität Göttingen“ in Niedersachsen und Hessen das größte Lungentumorzentrum und zählt bundesweit zu den Top Ten der durch die DKG zertifizierten Standorte.