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Schlafmedizin/Schlaflabor

Die Abteilung Schlafmedizin verfügt über sieben moderne Schlaflaborplätze und einen normalstationären Bereich zur Durchführung stationärer Diagnostik beim Verdacht auf das Vorliegen schlafbezogener Atemstörungen. Dieser Verdacht besteht bei Symptomen der vermehrten Tagesmüdigkeit und -schläfrigkeit, bei Einschlafneigung (welche häufig auch die Fahrfähigkeit oder sogar die Berufstätigkeit beeinträchtigt) und bei chronischen Ein- und Durchschlafstörungen. Weiterhin kann schlafmedizinische Diagnostik im Rahmen internistischer Krankheitsbilder (z. B. Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Bluthochdruck, Diabetes) sinnvoll sein.

Im Rahmen unterschiedlicher Versorgungsmodelle erfolgt die Zuweisung meist durch niedergelassene Fachärzte (z. B. Internisten, HNO-Ärzte, Neurologen), welche die Verdachtsdiagnose anhand des Beschwerdebildes gestellt oder bereits eine ambulante Schlafdiagnostik (Polygraphie) durchgeführt haben. Bei gesicherter Diagnose wird eine Therapie z. B. in Form einer sogenannten CPAP-Maske bzw. eines CPAP-Gerätes stationär eingeleitet. Diese Therapieform hat sich als wirksamste Therapieform vor allem des sogenannten obstruktiven Schlafapnoesyndroms (OSAS) erwiesen. Diese CPAP-Geräte und -Masken sind heute klein, leise und haben einen guten Tragekomfort. Verlaufskontrollen dieser Therapie sind bei Problemen ebenfalls stationär möglich.

Die Sicherstellung der häuslichen Versorgung erfolgt in Kooperation mit namhaften Dienstleistungsunternehmen der Schlafmedizin, welche die Erstaufstellung zu Hause überprüfen, eine Einweisung vornehmen (bei Bedarf auch Einweisung der Angehörigen) und über eine Notfallnummer bei Geräteproblemen erreichbar sind.