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Kalkschulter

Hierbei kommt es zu Kalkeinlagerungen im Bereich der Sehnenkappe. Die Kalkschulter macht sich vor allem durch akut auftretende heftige Schmerzen bemerkbar. Durch Entzündung und Verdickung der Sehne kann es sekundär auch zu einem Engpass-Syndrom (Impingement) kommen.

Therapie:
Konservativ: Ähnlich wie beim Engpass-Syndrom sind hier konservative Maßnahmen wie Schmerzmedikation und Infiltrationen Mittel der ersten Wahl. Ebenfalls zu den nicht-operativen Therapieformen gehört die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Mit dieser - von uns angebotenen - Behandlung können bei einer großen Zahl der Patienten mit einer Kalkschulter gute Ergebnisse erzielt werden.

Operativ: Im Falle des Scheiterns der konservativen Maßnahmen bleibt die operative Ausräumung des Kalkherdes. Diese Operation wird von uns arthroskopisch durchgeführt, ergänzend dazu führen wir in gleicher Sitzung eine subacromiale Dekompression durch.

Nachbehandlung:
Eine Ruhigstellung muss hiernach in der Regel nicht erfolgen. Über den Schmerzkatheter können in den ersten Tagen nach der Operation Wundschmerzen minimiert werden. Schon während des stationären Aufenthaltes wird mit Krankengymnastik begonnen. Der Krankenhausaufenthalt dauert ungefähr 2-4 Tage. Nach ca. 6-8 Wochen Nachbehandlung sind die Patienten in der Regel wieder arbeits- und sportfähig.